Pralinenklau

Pralinenklau

Die Schachtel war voll. Dicht lagen die 21 Pralinen da, 5 rechteckige innen, 16 dreieckige darum herum, in schöner Symmetrie. So ruhte die Verlockung auf dem Wohnzimmertisch.

Süsse Symmetrie

Dann kam Eberhardt. Der Junge hatte zwei markante Eigenschaften: ein phänomenales Vorstellungsvermögen und einen nicht zu stillenden Hunger nach Schokolade. Darum war es natürlich unvorsichtig, ihn auch nur fünf Sekunden unbeaufsichtigt im Wohnzimmer zu lassen. Der kurze Augenblick genügte Klein-Ebi, eine Praline verschwinden zu lassen und die anderen 20 – unversehrt – wiederum schön symmetrisch und lückenlos anzuordnen. Als Eberhardt das Wohnzimmer verliess, war die Schachtel mit den 20 Pralinen immer noch voll.

Wenn Sie das Bild auf starkes Papier kopieren und die 21 Teile ausschneiden, erhalten Sie ein schönes Puzzle. Und wenn Sie ein Foto oder eine Skizze Ihrer Lösung bis am 15. September 2009 einsenden an redaktion@profi-L.net, haben Sie die Chance, einen «Bildöffner – 16 x Kunst für die Schule» zu gewinnen.

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